Hinweise zur Datenverarbeitung
Informationen nach Art. 13, 14 und 21 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)
Diese Hinweise informieren Kundinnen und Kunden, Klientinnen und Klienten, Teilnehmende, Sorgeberechtigte, Ansprechpersonen sowie Beschäftigte von Auftraggebern über die Verarbeitung personenbezogener Daten im Zusammenhang mit meinen Leistungen. Für die Nutzung der Website gelten ergänzend die dort veröffentlichten Datenschutzhinweise.
1. Verantwortlicher
Verantwortlicher: Stefan Homm – Persönlichkeitsentwicklung, Beratung & Coaching
Habsburgerstraße 78 · 79104 Freiburg im Breisgau
Telefon: 0160 91 34 42 37 · E-Mail: · Internet: www.stefanhomm.de
Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht benannt, da hierfür derzeit keine gesetzliche Verpflichtung besteht.
2. Anwendungsbereiche und betroffene Personen
Die Verarbeitung erfolgt insbesondere bei Anfragen, Terminvereinbarungen und Verträgen über Paarberatung und Paartherapie, Beratung und Coaching, Persönlichkeitsentwicklung, Anti-Gewalt- und Sozialkompetenztraining, Sozialtraining an Schulen, Workshops und Seminare, Supervision sowie Teamentwicklung. Betroffen sein können neben den unmittelbaren Vertragspartnern auch Teilnehmende, Kinder und Jugendliche, Sorgeberechtigte, Fachkräfte, Beschäftigte und sonstige in einem Fall oder Auftrag genannte Personen.
3. Kategorien personenbezogener Daten
Je nach Anliegen und Leistung können insbesondere folgende Daten verarbeitet werden:
Stamm- und Kontaktdaten, zum Beispiel Name, Anschrift, Geburtsdatum, Telefon, E-Mail und Unterschrift
Vertrags-, Termin-, Teilnahme- und Leistungsdaten einschließlich Anwesenheit, vereinbarter Ziele und Teilnahmebescheinigungen
berufliche und organisatorische Angaben, zum Beispiel Einrichtung, Arbeitgeber, Funktion, Team- oder Fallzuordnung
Abrechnungs-, Zahlungs- und steuerrechtlich erforderliche Daten
Kommunikationsinhalte sowie Angaben, Unterlagen und Dateien, die im Rahmen der Zusammenarbeit bereitgestellt werden
fall-, familien-, sozial- und gesundheitsbezogene Angaben, soweit diese für Beratung, Therapie, Coaching, Training oder Supervision erforderlich sind
bei vereinbarter Dokumentation oder ausdrücklicher Einwilligung gegebenenfalls Foto-, Video- oder Tonaufnahmen.
Es werden nur diejenigen Daten erhoben, die für den jeweiligen Zweck erforderlich sind. Bei Supervision, Schulungen und Fallarbeit sollen personenbezogene Falldaten möglichst anonymisiert oder pseudonymisiert eingebracht werden.
4. Herkunft der Daten
Daten werden überwiegend direkt bei der betroffenen Person erhoben. Soweit für die Leistung erforderlich, können sie auch von Auftraggebern, Sorgeberechtigten, Schulen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Beratungsstellen, Jugendämtern, Justizbehörden, Kostenträgern oder anderen von der betroffenen Person beziehungsweise gesetzlich befugten Stellen übermittelt werden. Bei Geschäftskunden stammen Kontaktdaten außerdem von den dort benannten Ansprechpersonen.
5. Zwecke und Rechtsgrundlagen
Personenbezogene Daten werden für folgende Zwecke verarbeitet:
Bearbeitung von Anfragen und Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen
Terminplanung, Kommunikation, Durchführung und Dokumentation der vereinbarten Leistungen
Organisation von Workshops, Seminaren, Schultrainings, Supervision und Teamentwicklung
Teilnehmendenverwaltung, Nachweise und Bescheinigungen, soweit vereinbart oder erforderlich
Abrechnung, Buchhaltung, Erfüllung steuer- und handelsrechtlicher Pflichten
Sicherung, Geltendmachung und Abwehr von Rechtsansprüchen sowie Gewährleistung eines sicheren Praxis- und Geschäftsbetriebs.
Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO für Vertrag und vorvertragliche Maßnahmen, Art. 6 Abs. 1 Buchst. c DSGVO für rechtliche Pflichten, Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO für berechtigte Interessen an einer geordneten Organisation, IT-Sicherheit und Rechtsverfolgung sowie Art. 6 Abs. 1 Buchst. a DSGVO, soweit eine Einwilligung erteilt wurde.
Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten, insbesondere Gesundheitsdaten, verarbeitet werden, erfolgt dies nur, wenn hierfür eine zusätzliche Rechtsgrundlage nach Art. 9 Abs. 2 DSGVO besteht. Dies kann insbesondere eine ausdrückliche Einwilligung nach Art. 9 Abs. 2 Buchst. a DSGVO oder die Erforderlichkeit zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen nach Art. 9 Abs. 2 Buchst. f DSGVO sein. Eine Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.
6. Besondere Hinweise für Privatkundinnen und Privatkunden
Bei persönlicher Beratung, Paartherapie, Coaching sowie Anti-Gewalt- und Sozialkompetenztraining werden nur die zur Durchführung, fachlichen Dokumentation, Terminverwaltung und Abrechnung erforderlichen Daten verarbeitet. Informationen über weitere Personen werden nur aufgenommen, soweit sie für das Anliegen erforderlich sind. Bei Minderjährigen werden Sorgeberechtigte und Einwilligungen entsprechend den gesetzlichen und vertraglichen Anforderungen einbezogen.
7. Besondere Hinweise für Geschäftskunden
Bei Inhouse-Schulungen, Workshops, Schultrainings, Supervision und Teamentwicklung werden insbesondere Daten von Ansprechpersonen und Teilnehmenden verarbeitet. Der Auftraggeber informiert betroffene Beschäftigte oder Teilnehmende über erforderliche Datenübermittlungen und übermittelt nur notwendige Daten. Soweit nicht ausdrücklich eine Auftragsverarbeitung vereinbart wird, verarbeitet jede Vertragspartei die Daten in ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich eigenständig.
Personenbezogene Angaben aus Fallbesprechungen werden vertraulich behandelt und nicht ohne Rechtsgrundlage in Teilnahmeunterlagen oder Workshop-Dateien übernommen. Die in den AGB geregelten Urheber- und Nutzungsrechte an Unterlagen bleiben von diesen Datenschutzhinweisen unberührt.
8. Empfänger und eingesetzte Dienstleister
Daten erhalten intern nur die Personen, die sie zur Aufgabenerfüllung benötigen. Soweit erforderlich, können Daten an folgende Kategorien von Empfängern übermittelt werden:
IT-, Hosting-, E-Mail-, Cloud-, Terminverwaltungs- und Videokonferenz-Dienstleister
Buchhaltung, Steuerberatung, Banken und Zahlungsdienstleister
fachlich eingesetzte Kooperations- oder Vertretungspersonen, soweit dies vereinbart und datenschutzrechtlich zulässig ist
Auftraggeber, Kostenträger, Behörden, Gerichte oder andere Stellen, wenn eine Einwilligung, eine vertragliche Erforderlichkeit oder eine gesetzliche Verpflichtung besteht.
Dienstleister werden – soweit erforderlich – auf Grundlage eines Vertrags zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO eingesetzt und erhalten nur die für ihren Auftrag erforderlichen Daten.
9. Online-Termine, digitale Kommunikation und Drittlandtransfer
Bei Online-Terminen und digitaler Kommunikation werden die hierfür erforderlichen Verbindungs-, Kontakt- und Inhaltsdaten über den jeweils vereinbarten Dienst verarbeitet. Es werden angemessene technische und organisatorische Schutzmaßnahmen eingesetzt. Vertrauliche Inhalte sollten nicht unverschlüsselt über unsichere Kommunikationswege übermittelt werden.
Eine Verarbeitung außerhalb der Europäischen Union beziehungsweise des Europäischen Wirtschaftsraums kann bei einzelnen IT- oder Kommunikationsdiensten nicht vollständig ausgeschlossen werden. Sie erfolgt nur unter den Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO, insbesondere auf Grundlage eines Angemessenheitsbeschlusses oder geeigneter Garantien wie EU-Standardvertragsklauseln. Nähere Angaben zum konkret eingesetzten Dienst werden auf Anfrage bereitgestellt.
10. Speicherdauer
Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für den jeweiligen Zweck erforderlich ist oder gesetzliche Pflichten beziehungsweise berechtigte Interessen eine weitere Speicherung verlangen. Regelmäßig gelten insbesondere folgende Grundsätze:
Anfragen ohne anschließenden Vertrag werden in der Regel spätestens sechs Monate nach Abschluss der Bearbeitung gelöscht.
Vertrags-, Kommunikations- und Nachweisdaten werden grundsätzlich bis zum Ablauf der regelmäßigen Verjährungsfrist aufbewahrt, soweit kein längerer Bedarf besteht.
Steuer- und buchhaltungsrelevante Unterlagen werden entsprechend den jeweils geltenden gesetzlichen Aufbewahrungsfristen gespeichert.
Behandlungsbezogene Dokumentation wird, soweit § 630f Abs. 3 BGB anwendbar ist, grundsätzlich zehn Jahre nach Abschluss der Behandlung aufbewahrt.
Einwilligungen und deren Widerruf werden so lange dokumentiert, wie dies zum Nachweis der rechtmäßigen Verarbeitung erforderlich ist.
Nach Wegfall des Zwecks und Ablauf der jeweiligen Fristen werden Daten gelöscht oder anonymisiert, sofern keine Rechtsansprüche oder gesetzlichen Pflichten entgegenstehen. Sicherungskopien werden im Rahmen geregelter Lösch- und Überschreibzyklen entfernt.
11. Bereitstellung der Daten
Eine gesetzliche Pflicht zur Bereitstellung personenbezogener Daten besteht grundsätzlich nicht. Ohne die für Anfrage, Vertrag, Termin, Abrechnung oder gesetzliche Nachweise erforderlichen Angaben kann die gewünschte Leistung jedoch möglicherweise nicht angeboten oder durchgeführt werden. Freiwillige Angaben und Einwilligungen werden als solche kenntlich gemacht.
12. Rechte betroffener Personen
Betroffene Personen haben nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen insbesondere folgende Rechte:
Auskunft nach Art. 15 DSGVO
Berichtigung nach Art. 16 DSGVO
Löschung nach Art. 17 DSGVO
Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO
Datenübertragbarkeit nach Art. 20 DSGVO
Widerruf einer Einwilligung nach Art. 7 Abs. 3 DSGVO mit Wirkung für die Zukunft
Beschwerde bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde nach Art. 77 DSGVO.
Zur Ausübung der Rechte genügt eine Nachricht an . Zur Vermeidung unberechtigter Auskünfte kann ein geeigneter Identitätsnachweis verlangt werden.
13. Widerspruchsrecht nach Art. 21 DSGVO
Soweit eine Verarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. e oder f DSGVO beruht, kann aus Gründen, die sich aus der besonderen Situation der betroffenen Person ergeben, jederzeit Widerspruch eingelegt werden. Die Verarbeitung wird dann beendet, sofern keine zwingenden schutzwürdigen Gründe oder die Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen überwiegen.
14. Zuständige Aufsichtsbehörde
Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg
Heilbronner Straße 35 · 70191 Stuttgart
Postfach 10 29 32 · 70025 Stuttgart
Telefon: 0711 615541-0 · E-Mail: · www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de
15. Automatisierte Entscheidungen und Aktualisierung
Es findet keine ausschließlich automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling im Sinne von Art. 22 DSGVO statt. Diese Hinweise werden angepasst, wenn sich Leistungen, eingesetzte Verfahren oder rechtliche Anforderungen ändern.
Stand: September 2026